5 Wildkräuter, die Ihre Kinder essen können

5 Wildkräuter, die Ihre Kinder essen können 5 Wildkräuter, die Ihre Kinder essen können

Stöcker, Steine, Blätter – Wenn man mit Kindern draußen unterwegs ist, wird mit großer Begeisterung alles Mögliche angeschleppt und gesammelt. Oftmals zum Bedauern der Eltern, welche die ganzen Fundstücke anschließend wieder heimlich „loswerden“ müssen. Wie wäre es, wenn Ihre Kinder aus der Sammelaktion eine sinnvolle, zielgerichtete Tätigkeit machen würden?

In diesem Artikel möchten wir Ihnen eine schöne Anregung für Ihren nächsten Familienspaziergang in die heimische Natur mitgeben. Auf unseren Wiesen – zumindest auf den naturbelassenen – wachsen allerlei Wildkräuter, die nicht nur essbar, sondern auch unglaublich gesund und nährstoffreich sind.

Spitzwegerich

Der Spitzwegerich ist – aufgrund seiner enormen Heilwirkungen auf Atemwege, Mundschleimhaut und äußeren Wunden – eine der bekanntesten Arzneipflanzen. Er lindert den Juckreiz bei Mücken- und Brennnesselstichen und ist daher sehr beliebt bei warmen Sommerabenden am Lagerfeuer. Außerdem ist er reich an guten Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Kalium, Vitamin B, Vitamin C und Zink. Er wächst ganzjährig auf nährstoffreichen Böden. Die Blätter können sowohl roh, gekocht oder getrocknet als Tee verzehrt werden. Außerdem findet man im Internet diverse Rezepte für Hustensaft, Salben, Tinkturen und Ölauszüge.

Gänseblümchen

Wahrscheinlich gibt es kein Kind, was noch nie ein Gänseblümchen gepflückt hat. Doch nur die wenigsten wissen, dass diese hübschen Blüten auch gegessen oder als Tee getrunken werden können. Sie verfügen über eine Menge Vitamin C, Magnesium, Eisen und andere wertvolle Inhaltsstoffe. Auch das Gänseblümchen hat ein großes Heilpotential und wurde früher und auch heute äußerlich gegen Akne, Lippenherpes und blauen Flecken eingesetzt oder bei Husten, Fieber und Entzündungen als Tee getrunken.

Brennnessel

Bei Gärtnern ist die Brennnessel nicht besonders beliebt, es sei denn, sie wissen eine Brennnesseljauche herzustellen und diese als natürliche Schädlingsbekämpfung im Gemüsebeet einzusetzen. Die Brennnessel ist unter anderem vollgepackt mit Vitamin C, Provitamin A, Eiweiß, Eisen, Kalzium und Phophor. Es handelt sich hier eindeutig um ein heimisches Superfood und kann auf verschiedene Weise eingesetzt werden. Um die Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen nicht zu minimieren, sollte sie am besten roh verzehrt werden. Damit man sich nicht die Zunge verbrennt, können die Blätter vorher mit einem Nudelholz überrollt werden oder kurz in ein warmes Wasserbad gelegt und anschließend gut ausgewrungen werden.

Löwenzahn

Löwenzahn mit seinen gelben großen Blüten wird von Kindern auch häufig Butterblume genannt und ist nicht nur schön anzuschauen, sondern auch sehr nützlich in der Medizin. Die jungen, hellgrünen Blätter sind reich an Vitamin C und Eiweiß und sind eine tolle Salatgrundlage, während die Blüten zu Sirup verarbeitet werden können. Löwenzahn wirkt entwässernd und auch leicht abführend. Daher wird er gerne bei Nieren-, Gallen- und Leberbeschwerden eingesetzt. So wird er zur Reinigung der Nieren eingesetzt, besonders bei einer Neigung zur Bildung von Nierensteinen.

Vogelmiere

Vogelmiere schmeckt nicht nur so gut wie sie aussieht, sie ist auch ein starkes Heilkraut. Schon Pfarrer Kneipp setzte dieses Kraut bei Lungenleiden, Husten und Hämorrhoiden ein. Ihren Namen hat sie der Tatsache zu verdanken, dass auch Hühner und andere Vogelarten ganz verrückt nach den grünen Blättern sind. All ihre oberirdischen Teile können ganzjährig gegessen werden, solange der Boden frostfrei ist. Sie verfügt über doppelt so viel Kalzium, dreimal so viel Kalium und Magnesium und siebenmal so viel Eisen wie ein herkömmlicher Kopfsalat. Da ihr Geschmack sehr mild ist, ist sie auch bei Kindern recht beliebt.

Rezept: Wildkräuterbutter

Auf dem nächsten Grillabend sind Ihre Kinder der Hit, wenn sie aus ihren gesammelten Wildkräutern eine leckere und gesunde Wildkräuterbutter zaubern. Und das geht so:

  • Ein Bündel bunt gemischter Wildkräuter
  • Ein Stück Butter oder Alsan (vegane Alternative)
  • Opt. Salz und Pfeffer
  • Messer und ein Schneidebrett
  • Ein Rührgerät
  • Ein Topf
  • Ein Aufbewahrungsgefäß

Anleitung

  1. Die Butter bei schwacher Temperatur im Topf schmelzen lassen
  2. Währenddessen die Kräuter waschen, ggf. Brennnessel vorher „entschärfen“ wie oben beschrieben
  3. Kräuter klein schneiden
  4. In die zerlassene Butter rühren
  5. Optional mit Salz und Pfeffer würzen
  6. In das Aufbewahrungsgefäß geben und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Butter wieder fest ist
  7. Zu Baguette oder Pellkartoffeln essen

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren!

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